By Jan Roland Günter

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Von diesen Vorteilen gegenüber der Marktlösung machen im Zusammenhang mit der Losgrößentransformation beide Finanzintermediäre, sowohl Banken als auch Versicherungsunternehmen, gleichermaßen Gebrauch, auch wenn sich passivseitig die jeweiligen Kontrakttypen (Einlagen- bzw. Versicherungsverträge) hinsichtlich der Bedingungsstruktur, wie wir unter (3) sehen werden, unterscheiden. (2) Mit der Risikotransformation bringt der Finanzintermediär unterschiedliche Risikovorstellungen von Wirtschaftssubjekten zum Ausgleich, indem er mit Ausfall- oder Marktpreisrisiken130 behaftete Kapitalanlagen in nahezu sichere Zahlungsversprechen gegenüber (risikoaversen) Kapitalgebern umwandelt131.

20. Vgl. Markowitz (1959); Stöttner (1998), S. 158 ff. Siehe Fußnote 37 oben. 1 unten. 2 Funktionaler Ansatz Die folgende funktionale Betrachtung geht von Deppes Konzeption zur Erfassung des Bankbetriebs88 und des ihr zugrunde liegenden betrieblichen Leistungserstellungsprozesses (kurz: Leistungs- oder Betriebsprozess) aus, deren einzelne Elemente im weiteren Verlauf der Arbeit auch als gedankliche und terminologische Bezugspunkte dienen werden. Sich auf systemtheoretische Überlegungen stützend89, wird hierin der Bankbetrieb in seinen verschiedenartigen Erscheinungsformen90, unter denen der sich in Deutschland historisch herausgebildete Universalbanktyp den Kern des Bankensektors bildet, als „Subsystem der Tauschwirtschaft in Form der Geldwirtschaft“91 begriffen, um damit die wechselseitigen Verflechtungen von Banken mit ihrer Umwelt, also ihre Einbettung in die sie umgebende Wirtschafts-, Rechts- und Sozialordnung92 zum Ausdruck zu bringen.

Beide Begriffe entstammen der Portfolio- und Kapitalmarkttheorie [vgl. Stöttner (1998), S. ]. 129 26 (Diversifikation) zu reduzieren, grundsätzlich besser in der Lage als der einzelne originäre Kapitalgeber134. Die Bedeutung der Diversifikation haben wir im Diamond-Modell als entscheidenden Ansatz für ein erfolgreiches „monitoring“ kennen gelernt. Grundlage dafür, dass der (risikoneutrale) Finanzintermediär diese Möglichkeiten tatsächlich ausschöpft, ist sein Eigeninteresse an einer optimalen Risikostruktur, da die Risiken primär nicht von seinen Gläubigern, sondern von ihm selbst mit seinem Haftungskapital (Verlustausgleichspotential) getragen werden.

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